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Wirkungsweise Musik, Klängen, Obertönen

Schon immer war Musik ein wichtiger Bestandteil des menschlichen Lebens.

Als gesellschaftliches Phänomen wie bei Zeremonien und Feiern(Hochzeiten; Geburten; Begräbnisse, Weihnachten ...) immer kamen Klänge zum Einsatz um einem Ereignis einen besonderen Rahmen zu geben.

Klänge sind allerdings auch wichtig, um uns vielleicht ganz im Stillen im Gefühlbereich zu unterstützen: Entspannung zu vermitteln aber auch um Trauer zum Ausdruck kommen zu lassen.

Musik vermag uns andere Seinsbereiche wahrzunehmen. Wir nehmen Kontakt zu Unsichtbarem auf, werden berührt, angerührt von äußeren Schwingungen die sich mit unseren Inneren verbinden. Einfachste Klänge verbinden uns mit dem „Unendlichen“ und dem Mystischen. Klang schafft einen Austausch zwischen der sichtbaren und unsichtbaren Welt. Jeder Klang verebbt irgendwann und geht dann in ein unhörbares Ereignis über, das sich nach dem akustischen Verklingen beobachten lässt (eigentlich unsagbar).

Wir selbst bestehen aus Kängen (Pulsschlag; Herzschlag; Atmung...)

Vor allem Obertöne (Monochord; Obertongesänge...) sind ein raumschaffendes Element. Ihre Räume können riesig sein, den jede Obertonleiter steigt auf in die Unendlichkeit. Möglicherweise erleben wir hier die Andeutung unserer eigenen Unendlichkeit in Form einer spirituellen Erfahrung.

Das Monochord

Mit beispielweise 22 Saiten(alle auf einen Ton gestimmt) und in ruhigem Rhythmus gespielt kann man mit dem Summen eines Tones von 22 Menschen vergleichen. Hier ist die „tragende“ Wirkung gut vorstellbar.

Die tragende Wirkung und der konstante Grundton wird bei „Fühgeborenen“ gerne zur Stabilisierung eingesetzt.

Beim Monochordspielen entsteht ein hohes Maß an Ruhe, was als großes Bedürfnis erkannt werden kann. Als Spieler gilt: Wer berührt wird selbst berührt.

Gong

Therapeutisch gesehen: zerstört das Alte und schafft Platz für Neues.

Er kann ungebändigt wirken, wie losgelassen. Er kommt daher wie ein Orkan und unterstützt Wandlungsprozesse.

Ocean Drum

Das Spielen einer Brandung vermag den Bezug zu unserer Atmung herzustellen. Atem ist leben. Es gibt nichts Wichtigeres. Das Darstellen eines Naturphänomens lässt uns „Getragensein“ spüren als Teil dieser Natur (wir Atmen wie das Meer. Gehören zu einem „Großen Ganzen“

I.S.