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| Tai Chi Quan  Bild (c) Si Chi KoTai Chi Quan basiert auf der traditionellen chinesischen Philosophie. Langsam, fließende Bewegungen sind charakteristisch und wirken harmonisierend auf Körper, Geist und Seele.Tai Chi, im alten China eine "geheime Kampfkunst", hat durch die Wandlung zur gesundheitlich orientierter Bewegungskunst einen festen Platz in der westlichen Gesundheitsvorsorge erhalten. Die ausgewogenen Übungen, die alle Gebiete der körperlichen Leistungsfähigkeit wie Muskelkraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Atmung ansprechen, wirken auch positiv auf die Fähigkeit zur Entspannung. Tai Chi ist für jeden geeignet, gleich welchen Geschlechts, Alters und körperlicher Verfassung.Nach dem chinesischen Meister AL HUANG ist Tai Chi eine "subtile und starke Bewußtheitsschulung, ein Werkzeug, um mehr mit dir selbst in Berührung zu kommen. Es ist ein Weg, dir zu erlauben, natürlicher und fließender zu funktionieren, unbelastet von Erwartungen, Ansprüchen, Hoffnungen, Befürchtungen und anderen Phantasievorstellungen, die unser natürliches Fließen behindern..."

Meister Al Huang, Bilder (c) Si Chi KoWeitere Apekte des Tai ChiRuhe und Ausgeglichenheit Durch die ruhigen, ausgewogenen Bewegungen entsteht Ruhe und Stille im Bewußtsein des Übenden. Der “Affe im Kopf”, der sonst von einem Thema zum anderen rennt, wird ruhig durch die nach innen gelenkte Konzentration auf die eigene Aktion. So wird die Aufmerksamkeit auf den Körper und die Bewegungen geschult, das Körperbewußtsein verbessert sich in dem Sinn, ein Körper zu sein, nicht einen Körper zu haben. Man macht die konkrete Erfahrung der gegenseitigen Wechselwirkung und Untrennbarkeit von Geist und Körper. Entspannte Achtsamkeit Der Aspekt der Meditation im Taiji Chan trainiert konkret die Verbindung von Entspannung mit Aufmerksamkeit, die Voraussetzung jeder erfüllten Tätigkeit. Da dies während einer Bewegung, dem Ausüben einer Aktivität geübt wird, kann diese Fähigkeit leichter in den Alltag intergriert werden und so unsere Bewegungs- und Haltungsmuster positiv beeinflussen. Stabilität und Erdung Die Konzentration auf den festen Stand bewirkt eine größere Stabilität und einen verbesserten Bodenkontakt – im körperlichen wie im übertragenen Sinn. Dadurch verbessert sich die Haltung und der Gleichgewichtssinn, der Körper richtet sich auf. Dies wiederum wirkt sich positiv auf das Selbstbewußtsein und die Selbstwahrnehmung aus. Ausgewogenheit und Balance zwischen Gegensätzen ist nun kein theoretisches Konzept mehr, sondern eine konkrete körperliche Erfahrung. Zentrierung Die Verbesserung der Balance bedingt die Erfahrung der eigenen Mitte und der eigenen Grenzen und ermöglicht so erst, diese Grenzen zu respektieren. So kann man auch in Bewegung in sich ruhen, kann auf etwas zustreben, ohne sich selbst dabei zu verlieren. Disziplin Regelmäßiges Üben ermöglicht die Erfahrung, daß Disziplin das Verstehen und Bewußtwerden dessen bedeutet, was einem guttut und hilft, und nicht das Befolgen äußerer Regeln. Loslassen Man lernt, sich dem organischen Fluß der Bewegung hinzugeben und ihr zu folgen anstelle angestrengt und verkrampft etwas zwingen zu wollen. Mit Bemühen und Anstrengung ist nichts zu erreichen. Es gibt nichts zu erreichen. Alles, was es zu finden gibt, ist im Hier und Jetzt der Bewegung enthalten. Für Interessierte hier die Homepages meines Tai Chi Lehrers:
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